7. September 2015 - 9:47 Uhr

Ausgespielt! SG gewinnt Derby gegen den THW mit 30:25

Lasse Svan jubelt über einen seiner neun Tore (Foto: Benjamin Nolte)
Anders Eggert traf wie Lasse Svan neun Mal (Foto: Benjamin Nolte)
In beeindruckender Weise steckten die Flensburger den Kielern im 84. Aufeinandertreffen die Grenzen auf.
Auch wenn das Spiel spannend und umkämpft blieb, ab der 15. Minute gingen die Gastgeber in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Immer wieder konnte die SG ihre Außen in Position bringen und die stachen zu. Jeweils neun Tore gingen auf das Konto von Anders Eggert und Lasse Svan.

Wie schon im Supercup entschied die SG die erste Halbzeit deutlich für sich. Den besseren Start allerdings erwischte der THW. Nach dem 1:0 durch Thomas Mogensen trafen Rene Toft Hansen, Marko Vujin und Joan Canellas in Folge und gingen mit 3:1 in Führung.

Zachariassen sorgte mit einem doppelschag für den Ausgleich. Auch an der erneuten Führung der Flensburger war Zachariassen, der schon zu Beginn der Partie wieder viel einstecken musste, beteiligt. Ein guter Pass auf Lasse Svan, der zum 4:3 traf.

Bis zum 6:6 ging es hin und her, dann konnten sich die Gastgeber langsam einen kleinen Vorsprung erspielen.
Immer wieder waren es die Außen die freigespielt wurden und auch trafen. Svan traf zum 7:6 und Eggert zum 9:6 und 10:7. Vujin überraschte mit einem Treffer in doppelter Unterzahl doch Lasse Svan netzte wieder zum 11:8 in der 21. Minute ein.

Lasse Svan sorgte auch für das 12:10, Eggert für das 13:10 und wieder Svan zur ersten 4-Tore Führung der Partie.mit 15:12 ging es in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte Duvniac ein Ausrufezeichen setzen und traf zum 15:13 und 16:14. Flensburg antwortete allerdings mit zwei Toren von Anders Eggert von Außen und vom Siebeneterpunkt.

Auch eine Doppelte Unterzahl überstand die SG Mitte der Halbzeit. Der THW war nicht in der Lage hieraus Kapital zu schlagen. Mattias Andersson war ein ums andere Mal zur Stelle wenn es darauf ankam. Mit insgesamt 17 Paraden war er ein Garant für den Sieg. Gegenüber machte Nikolas Katsigiannis, der in der 22. Minute für Niklas Landin eingewechselt wurde, zwar ebenfalls keine schlechte Partie, bekam aber die Außen der Flensburger nicht in den Griff.

Die letzten 10 Minuten mußte die SG Drei Zeitstrafen überstehen. Erst traf es Henrik Toft Hansen und Anders Eggert, ehe Toft Hansen in der 55. Minute seine dritte Zeitstrafe kassierte und das Feld damit verlassen mußte. Auf zwei Tore konnte der THW in der 55. Minute noch einmal zum 26:24 herankommen. Doch dann machten die Flensburger den Sack zu. Andersson vernagelte seinen Kasten und ließ nur noch einen Treffer von Niclas Ekberg zu, Kevin Møller beeindruckte Joan Canellas beim Siebenmeter so sehr, dass dieser das Tor nicht einmal traf und vorn sorgten Thomas Mögenden mit zwei Treffern und Anders Zachariasen mit einem Treffer für das 29:25.

Den Schlusspunkt zum 30:25 im Verdienten Sieg der Flensburger setzte Anders Eggert mit einem verwandelten Siebenmeter.


Statistik:

SG Flensburg-Handewitt – THW Kiel  30:25 (15:12)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (17/1 Paraden), Møller (1/1 Parade, bei einem 7m) – Karlsson, Eggert (9/2), Glandorf (3), Mogensen (4), Svan (9), Zachariassen (4), Toft Hansen (1), Gottfridsson, Lauge
THW Kiel: Landin (1 Parade), Katsigiannis (7 Paraden, 20.-51.) – Duvnjak (5), Toft Hansen (2), Weinhold (2), Dissinger (1), Ekberg (4), Canellas (4/4), Dahmke (2), Vujin (3), Wiencek (2)
Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen); Zeitstrafen: 14:10 Minuten (Toft Hansen 6, Karlsson 2, Eggert 2, Zachariassen 2, Gottfridsson 2 – Wiencek 4, Toft Hansen 4, Duvnjak 2); Rote Karte: Toft Hansen 56., dritte Hinausstellung); Siebenmeter: 2/2:6/4 (Vujin scheitert an Andersson, Møller pariert gegen Canellas); Zuschauer: 6300 (ausverkauft)
Spielverlauf: 1:0 (1.), 1:3 (6.), 4:3 (9.), 5:4 (11.), 5:6 (14.), 9:6 (18.), 10:7 (20.), 11:8 (21.), 11:10 (23.), 14:10 (29.), 15:11 (30.) – 15:13 (31.), 17:14 (35.), 18:16 (39.), 19:17 (44.), 21:17 (45.), 21:19 (47.), 23:19 (48.), 24:21 (51.), 26:22 (53.), 26:24 (55.), 28:25 (56.)   

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