4. Juli 2011 - 12:08 Uhr

VFL Wolfsburg schlägt den HSV in Flensburg mit 5:1

Der VFL Wolfsburg setzte sich gegen den HSV durch (Foto:Benjamin Nolte)
Sechs Tore bekamen die fast 5000 Zuschauer in Flensburg zu sehen (Foto:Benjamin Nolte)
Wolfsburgs Diego schrieb vor dem Spiel fließig Autogramme (Foto:Benjamin Nolte)
Felix Magath durfte am Ende den Pokal entgegennehmen (Foto:Benjamin Nolte)
Flensburg (bno) - Es war vielleicht das fußballerische Higlight des Jahres im Flensburger Stadion. Am vergangenen Sonntag betraten die Bundesligaprofis des HSV Hamburg und des VFL Wolfsburg den Rasen im Flensburger Stadion. Es war der erste richtige Härtetest für beide Teams, die ihre Trainingslager im hohen Norden absolvierten. Nach 90 gespielten Minuten gewann der VFL Wolfsburg verdient mit 5:1 (1:1).

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Rund 4600 zahlende Zuschauer bevölkerten das Flensburger Stadion, es war eines der zuschauerstärksten Spiele der letzten Jahre. Der HSV, der die Woche zuvor auf der Nordseeinsel Sylt sein Trainingslager absolvierte und am Freitag eine Nordfrieslandauswahl mit 9:0 besiegt hatte, geriet von Beginn an ins Hintertreffen. Zwar traf Heung-Min Son bereits in der 8. Spielminute zum 1:0 für den HSV, doch die Wölfe schlugen nur wenige Minuten durch Srdjan Lakic zurück.

Fortan bestimmten die Wolfsburger die Partie, das Team von Trainer Felix Magath stand sowohl Offensiv wie Defensiv gut und war meist einen Schritt schneller und um eine Idee cleverer als der HSV Hamburg. Sowohl Hamburg wie auch Wolfsburg wollten möglichst viele Spieler einsetzen, der gesamte Kader stand zur Verfügung. Lediglich der Wolfsburger Diego, der möglichst schnell abgegeben werden soll, stand nicht auf dem Spielberichtsbogen und übernahm schon vor der Partie die Rolle des Autogrammgebers.

Zur Halbzeit blieb es beim 1:1, doch nach dem Wechsel legten die Wölfte los. Kevin Scheidhauer traf in der 46. Spielminute zur 2:1 Führung. HSV Trainer Oenning und auch Magath wechselten bereits zur Pause kräftig durch. Wolfsburg stand beinahe mit einer völlig anderen Elf auf dem Platz als in Hälfte eins. Mario Mandzukic sorgte mit dem 3:1 in der 66. Minute für die Vorentscheidung, die Wölfe waren heute einfach mehr als eine Nummer stärker als der "neue" HSV Hamburg. Ein Doppelpack von Tuncay Sanli in der 73. und 84. Spielminute bescherte dem VFL den 5:1 Endstand und den Sieg im Sparda Bank Cup.

Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Besic, Jansen - Jarolim, Kacar - Ben-Hatira, Sternberg - Son, Arslan; eingewechselt: Töre, Sowah, Nagy, Ingreso

VfL Wolfsburg: Hitz - Pekarik, Kjaer, Riether, Schäfer - Josue, Cigerci, Hasebe, Koo - Lakic, Helmes; eingewechselt: Lenz, Tuncay, Madlung, Mandzukic, Dejagah, Polak, Scheidhauer

SR: Trautmann (Hannover)

Zuschauer: 4600

Tore: 1:0 Son (8.), 1:1 Lakic (15.), 1:2 Scheidhauer (46.), 1:3 Mandzukic (68.), 1:4 Tuncay (74.), 1:5 Tuncay (84.)


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