15. Dezember 2014 - 23:08 Uhr

SG Flensburg-Handewitt nur Unentschieden in Wetzlar

Hampus Wanne traf von der Siebenmeterlinie zum Endstand 22:22 (Foto: Benjamin Nolte)
In Wetzlar lief es für die SG nicht rund. Abgesehen von Thomas Mogensen, der unermüdlich rackerte, erwischten seine Nebenspieler nicht den allerbesten Tag. Aus dem Rückraum kam viel zu wenig Druck und vier nicht verwandelte Siebenmeter (drei von Anders Eggert und einer von Lasse Svan) sprachen Bände über die Chancenverwertung der Flensburger.

Auch wenn im Angriff nicht viel zusammenlief, an der Einstellung und dem Kampfeswillen mangelte es nicht. Nach etwa 10 Minuten funktionierte die gewohnt gute Defensive der SG. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gastgeber allerdings schon ein 5:1 Vorsprung erarbeitet.

Nach einer guten Viertelstunde traf Lasse Svan zum 7:5. Vergab aber den nächsten schnellen Gegenstoß. Mattias Andersson wehrte die nächsten drei Angriffe mit Paraden ab - die Chance für Flensburg den Lauf des Spiels zu drehen. Dies gelang jedoch nicht. In der 20. Minute erhöhte Wetzlar durch ein Tor von Kristian Bliznac auf 8:5.

Holger Glandorf scheiterte mit einem Wurfversuch und Steffen Fäth traf zum 9:5. Thomas Mogensen (insgesamt 7 Treffer) verkürzte auf 9:6. Steffen Fäth erhöhte auf 10:6 und Glandorf scheiterte wieder mit einem Wurfversuch und Steffen Fäth setzte mit dem 11:6 noch einen oben drauf.
So lief die SG einem ständigen Rückstand hinterher und bekam keine Stabilität in den Angriff.

In den ersten 15. Minuten der zweiten Halbzeit gelang es den Flensburgern nicht den Vorsprung der Gäste zu Verkürzen. Nach 46. Minuten führte Wetzlar mit 18:14 (Halbzeitstand 12:8). Die Defensive der SG funktionierte nun immer besser und ließen immer weniger klare Wurfchancen zu. Langsam schrumpfte der Vorsprung dahin und fünf Minuten vor dem Ende sah es so aus, als ob die Gastgeber diese Partie noch aus der Hand geben könnten.

SG-Trainer Ljubomir Vranjes nahm eine Auszeit. Den nächsten Angriff schließen die Flensburger erfolgreich ab und Thomas Mogensen traf zum 21:20. Mattias Andersson entschärfte den nächsten Angriffsversuch der Gastgeber und Thomas Mogensen erzielte den Ausgleich. Vladan Lipovina erhöhte auf 22:21.

Nach vier verworfenen Siebenmetern trat der junge Hampus Wanne in der letzten Spielminute zum zugesprochenen Siebenmeter an und erzielte den Endstand von 22:22.

Statistik:

HSG Wetzlar – SG Flensburg-Handewitt 22:22 (12:8)
HSG Wetzlar: Wolff (22/4 Paraden) – Prieto, Weber (4), Fäth (7), Bliznac (1), Balic, Klesniks, Laudt (1), Lipovina (5), Joli (2), Rompf (1), Tönnesen (1)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (12 Paraden) – Karlsson, Nenadic (2), Eggert, Glandorf (3), Mogensen (7), Svan (5), Wanne (1/1), Kaufmann (1), Zachariassen (2), Jacobsson (1)
Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Altenheim/Elgersweier)
Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Laudt 2, Fäth 2, Rompf 2 – Kaufmann 2, Mogensen 2)
Siebenmeter: 0:5/1 (Eggert drei Mal und Lasse Svan scheitern an Wolff)
Zuschauer: 4000
Spielverlauf: 1:1 (2.), 5:1 (9.), 5:3 (12.), 6:4 (15.), 7:5 (16.), 9:5 (21.), 11:6 (24.), 11:8 (28.) – 12:9 (31.), 15:9 (35.), 16:11 (37.), 18:12 (43.), 18:14 (46.), 19:16 (50.), 20:18 (52.), 21:18 (53.), 21:21 (59.), 22:21 (59.)

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