19. April 2014 - 18:35 Uhr

SG gwinnt zu Hause gegen Wetzlar mit 23:19 (10:8)

Holger Glandorf traf heute sechs Mal (Foto: Benjamin Nolte)
Flensburg (alt) - In einer torarmen Partie tat sich die SG in der ersten Halbzeit enorm schwer, setzte sich aber letztlich erwartungsgemäß durch. Die Abwehr leistete eine gewohnt gute Arbeit, während die Offensive einfach zu viele Chancen liegen ließ. So konnte Wetzlar lange Zeit mithalten und geriet erst nach 40 Minuten ins Hintertreffen.

Gegen Wetzlar ging es weiter wie am vergangenen Wochenende im Finale des DHB-Pokals gegen Berlin. In der ersten Halbzeit waren Tore Mangelware. die SG-Defensive funktionierte wie gewohnt gut, allerdings ließ die Offensive ein ums andere Mal zu viele gute Chancen liegen. Lasse Svan, Holger Glandorf, Jacob Heinl und Steffen Weinhold scheiterten alle aus aussichtsreicher Wurfposition. Nach10 Minuten waren die Gäste auf 2:5 davongeeilt.

Zwei verwandelte 7-Meter von Anders Eggert und ein Schneller Gegenstoß, den Lasse Svan einnetzte sorgten dann allerdings für den Ausgleich in der16. Spielminute zum 5:5. Sieben Minuten sollte es dauern ehe das nächste Tor fiel. Tobias Reichmann erzielte die erneute Führung zum 5:6 für die Gäste. Drasko Nenadic glich aus und Anders Eggert verwandelte einen weiteren 7-Meter zum 7:6.

So ging es bis zwei Minuten vor der Halbzeitpause weiter. Die Tore fielen nun schneller. Sebastian Weber glich aus, Thomas Mogensen legte einen vor. Sebastian Weber glich erneut aus und Steffen Weinhold legte wieder einen vor. Mattias Andersson leitete den letzten Treffer der ersten Halbzeit mit einem Pass auf Lasse Svan ein, der den Ball sofort auf Michael Knudsen weiterleitet. Knudsen verwandelte sicher zum Halbzeitstand 10:8.

Anders Eggert erhöhte mit einem verwandelten 7-Meter auf 11:8, doch auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es der SG nicht sofort sich abzusetzen. Kent R. Tönnesen und Jens Tiedtke sorgten dafür, dass die Gäste zunächst auf Tuchfühlung blieben. 11:10 der Spielstand in der 34. Spielminute. Nun schickte sich die SG allerdings an die Kontrolle in diesem Spiel zu übernehmen. Jacob Heinl traf zum 12:10, Holger Glandorf traf zur ersten Drei-Tore-Führung der Flensburger, Mattias Andersson hielt einen 7-Meter, Und Holger Glandorf traf in der 37. Minute zum 14:10.

Lasse Svan traf mit einem Leger in der 39. Minute zum 16:11 und veranlasste Wetzlar-Trainer Kai Wandschneider zu einer Auszeit. Diese zeigte aber nich wirklich die erhoffte Wirkung. Holger Glandorf stibitzte sich an der eigenen 9-Meter-Linie den Ball von den Gästen, spurtete über das ganze Feld und traf zum 17:11. Weiter ausbauen konnte die SG diesen Vorsprung allerdings nicht. Olafur Gustafsson erzielte 7-Minuten vor Schluss das 22:16. Da den Flensburgern bis zum Schlusspfiff nur noch ein Treffer gelang, konnten die Gäste ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Christian Rompf markierte mit dem 23:19 den Endstand.

Die SG gewann dieses Heimspiel verdient, muss sich aber vor allem in der Chancenauswertung im Champions League Spiel am kommenden Montag noch deutlich steigern, wenn sie sich eine gute Ausgangsposition für das Auswärtsspiel erarbeiten möchte.


Statistik:

Flensburg-Handewitt – HSG Wetzlar 23:19 (10:8)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (12/1 Paraden) – Karlsson, Nenadic (2), Eggert (6/4), Glandorf (6), Mogensen (1), Svan (2), Weinhold (1), Heinl (3), Gustafsson (1), Gottfriedsson, Radivojevic, Knudsen (1)
HSG Wetzlar: Dahl (4 Paraden, ab 40.), Wolff (9 Paraden) – Tiedtke (2), Prieto, Weber (2), Tönnesen (4), Fäth (2), Bliznac (1), Klesniks, Reichmann (2), Laudt (3), Harmandic, Hahn (1), Rompf (2)
Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff (Düsseldorf)
Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Heinl 2 – Prieto 2, Tiedtke 2)
Siebenmeter: 4/4:2/1 (Andersson hält gegen Reichmann)
Zuschauer: 5577
Spielverlauf: 1:0 (1.), 2:1 (7.), 2:5 (11.), 5:5 (16.), 5:6 (23.), 7:6 (24.), 8:8 (27.) – 11:8 (31.), 11:10 (33.), 14:10 (37.), 17:11 (40.), 18:13 (44.), 20:14 (48.), 20:16 (51.), 22:16 (53.), 22:18 (57.), 23:18 (60.)



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