17. Oktober 2013 - 0:06 Uhr

SG mit nächster überzeugender Vorstellung gegen Gummersbach

Holger Glandorf und Anders Eggert waren mit je 7 Treffern die besten Schützen der SG (Foto: Benjamin Nolte)
Holger Glandorf und Anders Eggert waren mit je 7 Treffern die besten Schützen der SG (Foto: Benjamin Nolte)
Flensburg (alt) - Auch ohne Thomas Mogensen konnten die Flensburger heute überzeugen. Jim Gottfrieddson, Steffen Weinhold, Drasko Nenadic und Jim Gottfriedsson teilten sich mit Erfolg die Aufgabe des verletzten Spielmachers. Zu keiner Zeit gab die SG die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Holger Glandorf und Anders Eggert waren mit je sieben Treffern die erfolgreichsten Schützen auf Seinten der Flensburger.

Die SG legte wie im letzten Spiel gegen Gorenje Velenje los. 0:5 stand es bereits nach sieben Minuten für die Flensburger. Anders Eggert, Holger Glandorf und 2 Mal Drasko Nendic zeichneten sich für die Treffer verantwortlich. Carsten Lichtliein bekam kaum einen Ball zwischen die Finger während sein Gegenüber Mattias Andersson einen Ball nach dem anderen hielt. Andreas Schröder gelang es als erster einen Treffer für die Gastgeber in der siebten Minute zu markieren.

Anders Eggert glänzte mit zwei Treffern aus fast unmöglichem Winkel zum 3:8 und 4:9 (14. Spielminute). Andreas Schröder verkürzte auf 5:9. Im nächsten Angriff sah Michal Kopko wegen einem Foul an Jacob Heinl die Rote Karte. Die Atmosphäre in der Halle heizte sich auf. Die Gummersbacher Fans waren mit den Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden und feuerten ihre Mannschaft um so mehr an.

Drasko Nenadic erhöhte auf 5:10 und Anders Eggert legte in der 17. Minute noch einen drauf zum 5:11. Auch die nächsten beiden Treffer erzielten die Flensburger. Steffen Weinhold und Anders Eggert sorgten für einen Vorsprung von acht Toren zum 5:13 in der 22. Minute. Dieser Vorsprung hatte bis zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff bestand. Drei technische Fehler in Folge nutzen die Gastgeber allerdings eiskalt mit vier schnellen Toren für sich. Steffen Weinhold konnte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch zum 11:16 erhöhen.

Den ersten Angriff der Gummersbacher in der zweiten Hälfte wehrte Mattias Andersson, Nenadic scheiterte an Carsten Lichtlein. Tobias Karlsson kassierte eine Zeitstrafe die vom VFL jedoch nicht genutzt wurde. Tobias Schröders Heber von außen flog am Tor vorbei. Holger Glandorf machte den ersten Treffer der zweiten Halbzeit in Unterzahl und erhöhte auf 11:17.

Holger Glandorf hatte sich nun warm geworfen und netzte in der zweiten Halbzeit insgesamt fünf Mal ein und trug einen erheblichen Teil dazu bei, dass die Flensburger die Gastgeber auf Distanz halten konnten. Der Vorsprung lag bis zwei Minuten vor Schluss immer zwischen fünf und sechs Toren.

Von den Gummersbachern ärgerte eigentlich nur ein Spieler die SG. Raul Santos, der 21 jährige Linksaußen der Gastgeber, war nicht zu bremsen. 11 der insgesamt 24 Treffer der Gastgeber gingen auf sein Konto. Von der 38. bis zur 42. Minute traf er gleich vier Mal. Doch Santos allein reichte nicht um die SG aus dem Tritt zu bringen. In den letzten zwei Minuten gelang ihnen noch drei unbeantwortete Tore. Steffen Weinhold beendete die erfolgreiche Auswärtspartie für die SG mit dem 24:32.


Statistic:

VfL Gummersbach – SG Flensburg-Handewitt: 24:32 (11:16)
VfL Gummersbach: Lichtlein (14 Paraden) – Schroeter, Mladenovic (1), Schindler (1), Lützelberger (2), Santos (11/2), Gaubatz, F. Larsson (1), von Gruchalla (1), Putics (3), Schröder (3), J. Larsson (1), Kopco

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (20 Paraden), Rasmussen (bei einem 7m) – Karlsson, Nenadic (5), Eggert (7/1), Glandorf (7), Weinhold (4), Heinl, Gottfridsson (2), Radivojevic (3), Knudsen (4)

Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg)
Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Lützelberger 2, Kopco 2, Schröder 2 – Karlsson 4, Heinl 2, Gottfridsson 2)
Rote Karte: Kopco (14., Foulspiel)
Siebenmeter: 2/2:1/1
Zuschauer: 3500
Spielverlauf: 0:5 (7.), 2:6 (9.), 3:8 (11.), 5:9 (14.), 5:13 (22.), 6:14 (25.), 7:15 (28.), 11:15 (30.) – 11:17 (32.), 13:18 (35.), 14:20 (37.), 16:21 (40.), 18:22 (42.), 18:25 (45.), 20:25 (47.), 21:27 (51.), 23:28 (55.), 24:29 (57.)

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